Eine Zisterne ohne Eingraben kann eine flexible Möglichkeit sein, Regenwasser für die Bewässerung von Garten und Gewächshaus zu speichern. Anders als bei einem unterirdischen Erdtank wird der Speicher oberirdisch auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt. Dadurch kann eine solche Lösung besonders für bestehende Grundstücke, Nachrüstungen und geeignete freie Stellflächen interessant sein.
Bei der Planung kommt es jedoch nicht nur darauf an, möglichst viel Wasser zu speichern. Dachfläche, Niederschlag, Wasserbedarf, Speichervolumen, Grundriss und vorhandene Stellfläche müssen miteinander abgestimmt werden. Auch Zulauf, Überlauf und Wasserentnahme sollten bereits vor der Aufstellung berücksichtigt werden.
Flexible oberirdische Regenwasserspeicher können verschiedene Größen und Grundrisse bieten. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anforderungen im Gartenbau, bei Gewächshäusern und bei größeren Grünflächen berücksichtigen.
Vorteil 1: Keine Erdarbeiten für das Eingraben
Der offensichtlichste Vorteil einer Zisterne ohne Eingraben besteht darin, dass der Speicher nicht unterirdisch eingebaut werden muss.
Stattdessen wird er auf einer geeigneten vorbereiteten Fläche aufgestellt. Dadurch können umfangreiche Erdarbeiten, die bei einem Erdtank erforderlich sein können, vermieden werden.
Das kann insbesondere bei bestehenden Gärten oder bereits gestalteten Außenflächen interessant sein.
Vorteil 2: Flexible Nachrüstung
Eine oberirdische Zisterne kann auch nachträglich in eine bestehende Regenwassernutzung integriert werden.
Wenn bisher kein Speicher vorhanden ist, können Dachablauf, Stellfläche und Bewässerungsbedarf geprüft und anschließend miteinander verbunden werden.
Die Möglichkeit einer Nachrüstung kann besonders dann interessant sein, wenn keine größeren baulichen Veränderungen am Grundstück geplant sind.
Vorteil 3: Geeignet für den Garten
Gesammeltes Regenwasser kann für geeignete Bewässerungszwecke im Garten genutzt werden.
Je nach Größe des Speichers können beispielsweise Beete, Sträucher, Rasenflächen und weitere Grünbereiche versorgt werden.
Die passende Speichergröße sollte dabei anhand des tatsächlichen Wasserbedarfs und der verfügbaren Regenwassermenge bestimmt werden.
Vorteil 4: Für Gewächshäuser geeignet
Auch Gewächshäuser können einen regelmäßigen Wasserbedarf haben.
Eine Zisterne ohne Eingraben kann in geeigneter Nähe zum Gewächshaus aufgestellt werden und das gesammelte Regenwasser für die Bewässerung bereitstellen.
Dabei sollten Größe des Gewächshauses, Pflanzenbestand und Bewässerungsbedarf berücksichtigt werden.
Vorteil 5: Verschiedene Speichergrößen
Flexible Regenwasserspeicher sind in unterschiedlichen Speichervolumen erhältlich.
Je nach Anforderungen können kleinere Speicher für private Gärten oder größere Varianten für Gewächshäuser und umfangreichere Grünflächen interessant sein.
Die richtige Größe hängt nicht nur vom gewünschten Vorrat, sondern auch vom Regenwasserangebot ab.
Vorteil 6: Unterschiedliche Grundrisse
Ein weiterer Vorteil flexibler Lösungen liegt in der Auswahl unterschiedlicher Grundrisse.
Nicht jedes Grundstück bietet ausreichend Platz für einen breiten Speicher. Bei schmalen oder länglichen Stellflächen kann ein entsprechend gestalteter Speicher besser geeignet sein. Wer Erdarbeiten vermeiden möchte, kann eine Zisterne ohne Eingraben passend zu Speichervolumen und verfügbarer Stellfläche auswählen.
Vor der Auswahl sollten deshalb die vorhandenen Maße genau geprüft werden.
Vorteil 7: Nutzung vorhandener Stellflächen
Eine oberirdische Zisterne kann auf einer bereits vorhandenen geeigneten Fläche aufgestellt werden.
Dadurch kann die Integration in bestehende Außenbereiche unter passenden Bedingungen vereinfacht werden.
Allerdings muss die Fläche eben und ausreichend tragfähig sein.
Vorteil 8: Einfachere Standortkontrolle
Da sich der Speicher oberirdisch befindet, sind seine Außenmaße und seine Position unmittelbar sichtbar.
Dies kann bei der Planung und Kontrolle des Standorts hilfreich sein.
Gleichzeitig muss ausreichend Platz für Anschlüsse, Überlauf und Wasserentnahme vorhanden sein.
Vorteil 9: Geeignet für schmale Grundstücksbereiche
Flexible Grundrisse können die Nutzung begrenzter Stellflächen ermöglichen.
Ein schmaler Bereich neben einem Gebäude oder am Rand einer Gartenfläche kann unter geeigneten Bedingungen als Standort infrage kommen.
Entscheidend sind die tatsächlichen Maße des Speichers und die notwendigen Anschlussbereiche.
Vorteil 10: Regenwasser direkt am Nutzungsort speichern
Wenn der Speicher sinnvoll positioniert wird, kann er in der Nähe des Gartens oder Gewächshauses stehen.
Dadurch lassen sich unnötig lange Leitungswege vermeiden.
Bei der Standortwahl sollte jedoch gleichzeitig die Verbindung zur Dachentwässerung berücksichtigt werden.
Vorteil 11: Flexible Wasserentnahme
Das gespeicherte Wasser kann je nach Anlage über geeignete Entnahmemöglichkeiten oder eine externe Pumpe bereitgestellt werden.
Welche Lösung geeignet ist, hängt von der geplanten Bewässerung ab.
Bei längeren Leitungswegen, größeren Höhenunterschieden oder bestimmten Druckanforderungen kann eine Pumpe erforderlich sein.
Vorteil 12: Anpassung an verschiedene Bewässerungsbedarfe
Eine Zisterne ohne Eingraben kann für unterschiedliche Bewässerungsbereiche eingesetzt werden.
Ein kleiner Garten benötigt beispielsweise eine andere Speicherkapazität als ein großes Gewächshaus oder eine umfangreiche Gartenbaufläche.
Die Speichergröße sollte daher immer an den tatsächlichen Wasserbedarf angepasst werden.
Vorteil 13: Dachfläche optimal berücksichtigen
Die verfügbare Dachfläche bestimmt wesentlich, wie viel Regenwasser gesammelt werden kann.
Vor der Auswahl sollte daher ermittelt werden, welche Dachflächen tatsächlich an den Speicher angeschlossen werden können.
Je größer die angeschlossene Dachfläche ist, desto mehr Regenwasser kann grundsätzlich zur Verfügung stehen.
Vorteil 14: Niederschlag in die Planung einbeziehen
Neben der Dachfläche ist der örtliche Niederschlag entscheidend.
Niederschlagsmengen können regional und saisonal unterschiedlich ausfallen.
Deshalb sollte bei der Dimensionierung nicht nur der Wasserbedarf, sondern auch das erwartete Regenwasserangebot betrachtet werden.
Vorteil 15: Speichergröße gezielt bestimmen
Eine zu kleine Zisterne kann bei hohem Wasserbedarf schnell leer sein. Ein überdimensionierter Speicher kann dagegen möglicherweise nicht ausreichend gefüllt werden.
Ein Größenrechner kann bei der ersten Einschätzung helfen.
Anschließend sollten die berechneten Anforderungen mit den tatsächlich verfügbaren Speichergrößen verglichen werden.
Vorteil 16: Weniger Eingriffe in bestehende Gartenflächen
Da keine Baugrube für den Tank erforderlich ist, kann eine oberirdische Lösung für bereits angelegte Gartenbereiche interessant sein.
Bei einem unterirdischen Tank können dagegen umfangreichere Erdarbeiten erforderlich sein.
Eine Zisterne ohne Eingraben kann daher unter geeigneten Bedingungen eine Möglichkeit sein, zusätzliche Speicherkapazität zu schaffen, ohne größere Bereiche des Gartens aufzugraben.
Vorteil 17: Gute Lösung für Nachrüstungen
Bestehende Gärten oder Gewächshäuser können nachträglich mit einem Regenwasserspeicher ausgestattet werden.
Dafür sollten zunächst Dachablauf und verfügbare Stellfläche geprüft werden.
Anschließend können Speichergröße, Grundriss und Wasserentnahme geplant werden.
Vorteil 18: Für Gartenbauflächen einsetzbar
Auch im Gartenbau kann eine oberirdische Zisterne interessant sein.
Bei größeren Flächen muss allerdings der Wasserbedarf sorgfältig ermittelt werden.
Zusätzlich können längere Leitungswege und höhere Anforderungen an die Wasserförderung entstehen.
Vorteil 19: Zubehör flexibel planen
Je nach Anlage können verschiedene Zubehörteile erforderlich sein.
Dazu gehören beispielsweise Regensammler, Schläuche, Schellen und weitere Anschlusskomponenten.
Wenn das Wasser über eine größere Entfernung oder mit einem bestimmten Druck transportiert werden soll, kann zusätzlich eine externe Pumpe benötigt werden.
Vorteil 20: Gesamtsystem individuell planen
Ein großer Vorteil einer flexiblen Speicherlösung besteht darin, dass Speicher, Standort und technische Ausstattung aufeinander abgestimmt werden können.
Dabei sollten Dachfläche, Wasserangebot, Wasserbedarf, Grundriss und Stellfläche gemeinsam betrachtet werden.
Eine sorgfältige Planung verhindert, dass einzelne Komponenten später nicht miteinander harmonieren.
Voraussetzungen für die Aufstellung
Eine Zisterne ohne Eingraben benötigt eine geeignete Stellfläche.
Der Untergrund sollte eben und ausreichend tragfähig sein. Das ist besonders bei großen Speichern wichtig, da das Gewicht des gefüllten Tanks erheblich sein kann.
Vor der Aufstellung sollte daher geprüft werden, ob die vorhandene Fläche den Anforderungen entspricht.
Standort für Garten und Gewächshaus planen
Der Standort sollte möglichst gut zur Regenwasserzufuhr und zur späteren Wasserentnahme passen.
Steht die Zisterne direkt am Garten, können die Wege zu den Bewässerungsflächen kurz sein. Gleichzeitig sollte sie ausreichend nahe an der Dachentwässerung stehen.
Ein Kompromiss zwischen beiden Anforderungen kann einen geeigneten Standort ergeben.
Überlauf richtig planen
Auch eine große Zisterne kann bei starken Niederschlägen vollständig gefüllt werden.
Deshalb ist eine geeignete Überlauflösung notwendig.
Das überschüssige Wasser muss kontrolliert abgeführt werden. Dabei sollte verhindert werden, dass Gebäude, Elektroanlagen oder Nachbargrundstücke durch austretendes Wasser gefährdet werden.
Pumpe und Wasserförderung
Ob eine Pumpe benötigt wird, hängt von der geplanten Nutzung ab.
Für einfache Anwendungen kann eine geeignete Entnahmemöglichkeit ausreichen. Bei längeren Leitungen oder höheren Druckanforderungen kann eine externe Pumpe erforderlich sein.
Für die Auswahl sind Fördermenge, Betriebsdruck, Leitungslänge und Höhenunterschied wichtige Kriterien.
Kosten einer Zisterne ohne Eingraben
Die Gesamtkosten hängen von der Speichergröße, dem Grundriss und der Ausführung ab.
Zusätzlich können Kosten für die Vorbereitung der Stellfläche, Regensammler, Schläuche, Schellen, Leitungen und Pumpen entstehen.
Da zusätzliche Ausstattung nicht automatisch im Tankpreis enthalten sein muss, sollte der Lieferumfang vor dem Kauf genau geprüft werden.
Oberirdische Zisterne im Vergleich zum Erdtank
Eine oberirdische Zisterne wird auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt und benötigt keine Baugrube für den Speicher.
Ein Erdtank wird dagegen unterirdisch eingebaut und erfordert entsprechende Erdarbeiten.
Welche Lösung besser geeignet ist, hängt von den örtlichen Bedingungen, dem verfügbaren Platz und der gewünschten Nutzung ab.
Sicherheit bei der Aufstellung
Bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, dass ein möglicher Wasseraustritt keine Schäden verursacht.
Besonders wichtig ist die sichere Führung des Überlaufs.
Auch die Nähe zu Gebäuden, elektrischen Anlagen und Nachbargrundstücken sollte berücksichtigt werden.
Keine Nutzung als Trinkwasserspeicher
Das gespeicherte Regenwasser ist für geeignete Nutzungszwecke wie die Gartenbewässerung vorgesehen.
Eine solche Zisterne sollte nicht als Trinkwasserspeicher eingeplant werden.
Bei der gesamten Planung muss deshalb klar zwischen Regenwassernutzung und Trinkwasserversorgung unterschieden werden.
Fazit
Eine Zisterne ohne Eingraben bietet eine flexible Möglichkeit, Regenwasser für Garten und Gewächshaus zu speichern. Da der Speicher auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt wird, sind bei dieser Lösung keine Erdarbeiten für das Eingraben des Tanks erforderlich.
Besonders interessant kann eine oberirdische Zisterne für Nachrüstungen, bestehende Gartenflächen und Grundstücke mit geeigneten Stellflächen sein. Unterschiedliche Speichergrößen und Grundrisse ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Wasserbedarfe und Platzverhältnisse.
Für eine erfolgreiche Planung müssen Dachfläche, Niederschlag und Wasserbedarf berücksichtigt werden. Zusätzlich sind Stellfläche, Untergrund, Zulauf, Überlauf, Leitungswege und Wasserentnahme wichtig.
Wer diese Faktoren sorgfältig aufeinander abstimmt, kann eine oberirdische Regenwasserzisterne gezielt für die Bewässerung von Garten, Gewächshaus oder größeren Grünflächen einsetzen.


